Als Gegenpol zu Einhasad wurde der Göttervater Gran Kain in der Zeit der Entstehung aus schwarzem Licht geboren. Er ist der Gott der Zerstörung, dessen Tempel versteckt an einem geheimen Ort auf dem Kontinent liegt.
Gran Kain ist ein sehr willkürlicher Gott, der seine Macht deutlich werden lässt und seinen Willen durchsetzt. Neid und Missgunst sind ihm ebenso wenig fremd wie Verrat. So schreckte er keinesfalls davor zurück, seine älteste Tochter Shilen zu verführen und fallen zu lassen, als sie schwanger wurde. Gran Kain nahm keinen Anstoß an der darauf folgenden Verbannung Shilens durch ihre Mutter.
Er erhört treue und loyale Diener, bringt selbst jedoch nur wenigen Loyalität entgegen und scheinbar auch nur, wenn ihm der Sinn danach steht.
Als er den Fehler begann und aus Neid das Werk Einhasads nachahmte, schuf er die Menschen. Er wurde jedoch bitter enttäuscht, denn diese Wesen besaßen weder Stolz noch Wissen, sondern sie waren dümmlich und schwach, Eigenschaften, die Gran Kain verachtet. So überließ er die Menschen ihrem Schicksal und ignorierte sie.
Im Lauf der Geschichte hat jedoch sogar der Gott der Zerstörung einmal Mitleid gezeigt und den Ruf der Giganten erhört, die ihn auf ihrer Flucht vor Einhasads Zorn anflehten. |