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Unweit der Küste Gludins liegt eine kleine Insel namens Talking Island. Sie ist die ursprüngliche Heimat der Menschen, von wo aus sie sich bis heute über den gesamten Kontinent ausgebreitet haben. Nur in den Reichen der anderen Rassen haben sie sich noch nicht etablieren können. |
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Einst war es der Neid Gran Kains der die Rasse der Menschen hervor brachte, als er jedoch sah, dass seine Schöpfung, die lediglich aus den Resten der anderen Rassen bestand, bei Weitem nicht an das heran reichte, was seine Kinder geschaffen hatten, wandte er sich erzürnt von ihnen ab. Doch auch die Menschen konnten sich ihrerseits nicht mit dem Gedanken abfinden, vom Gott der Zerstörung ins Leben gerufen worden zu sein. So kam es, dass während der Zeit von Elmoreden das Gerücht verbreitet wurde, die Menschen stammten von Einhasad ab, der Göttin des Guten. Heute ist dieses Gerücht längst zu einem Glauben geworden, sodass manche Menschen vehement leugnen, auch nur im Geringsten etwas mit Gran Kain zu tun zu haben. Andere von ihnen wissen gar nicht mehr um ihre wahre Herkunft, doch |
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es heisst, dass es noch einige wenige Menschen gibt, die dem Glauben Kains folgen. |
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Rein auf das Äußere bezogen, ist wohl keine Rasse so vielfältig wie die der Menschen. Sie reichen nicht an die Größe der Elfen und Dunkelelfen heran, doch ihre Krieger erinnern von der Statur her stark an jene der Orks. Sie sind durchtrainiert und besitzen einen muskulösen Körper mit einem breiten Kreuz. Die menschlichen Kriegerinnen sind zwar nicht so groß gewachsen wie die Dunklen, doch sie sind ebenso durchtrainiert. Dabei wirken sie jedoch nicht so anmutig und grazil. Menschliche Magier sind generell von etwas schmalerer Statur als ihre mit Waffen kämpfenden Brüder und Schwestern. Der menschliche Charakter reicht von naiv, über neugierig bis hin zu unerschrocken oder boshaft und ist somit ebenso breit gefächert, wie ihre Ausbreitung auf dem Kontinent. Doch vielleicht war es gerade dieses schwer einzuschätzende Spektrum, dass den Menschen zu ihrer heutigen Größe verholfen hat. Sie sind zweifellos die vorherrschende Rasse, die sich jedoch immer wieder in den Augen der anderen Völker zu beweisen hat, von denen einige sie mit verächtlichen Blicken betrachten, da sie durchaus über die Herkunft der Menschen Bescheid wissen. Trotz dieser Tatsache jedoch, gelingt es den Menschen bis heute, ihre Vormachtstellung auf dem Kontinent aufrecht zu erhalten, was nicht allein an ihrem großen Sinn für die Gemeinschaft liegt, der sie oft immer wieder zusammen führt und bestärkt. Auch ihre Fertigkeiten |
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im Umgang mit der Magie, die sie selbst um ein vielfaches weiter entwickelt haben, seit die Elfen sie diese Kunst lehrten, kommen ihnen dabei zu Gute. Obwohl die Magie der Menschen nicht an die der Elfen und Dunkelelfen heran reicht, können sie mit Recht behaupten, dass die Art ihrer Feuerzauber sich vollkommen von dem unterscheidet, worin sie in den Anfängen unterwiesen wurden, sodass menschliche Magie als eigenständig bezeichnet werden kann. Dieser Umstand verleiht ihnen ein besonderes Ehrgefühl, welches jedoch noch lange nicht als übermäßiger Stolz gesehen wird. Nicht zu leugnen ist, dass die Krieger der Menschen wohl die mutigsten von allen sind, die zwar nicht an die Geschicklichkeit der Elfen und Dunkelelfen heran reichen, aber dennoch vor keinem Kampf zurück weichen. Sie besitzen einen ausgeprägten Kampfgeist, der es durchaus wett macht, dass ihnen nicht die Stärke der Orks zu eigen ist. Ein Mensch kämpft stets fair und scheut nicht davor zurück, auch in scheinbar aussichtslosen Situationen zur Waffe zu greifen, um sein Volk zu schützen, wobei er selbst dann von gewissen Tricks Abstand hält, denn er vertraut auf seinen Kampfgeist. Letzteren nutzt er allerdings auch gern, um an mehr Macht und Einfluss zu gelangen, nach deren Vergrößerung Menschen ein starkes Bedürfnis haben, was vielleicht auch daher rührt, dass sie sich vor den anderen Rassen beweisen wollen, aber auch müssen. |
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Aden ist die prachtvolle Hauptstadt des Kontinents, wo das eindrucksvolle Schloss des Königs der Menschen errichtet wurde. Dieses prunkvolle Bauwerk steht dort schon seit der Zeit von Elmoreden und dient seit jeher als Regierungssitz des Königs. Dass der Lauf der Geschichte aber einiges am Einfluss der königlichen Familie und an den Grenzen ihres Reiches geändert hat, will das Oberhaupt des Menschenvolkes noch lange nicht wahr haben. Der König betrachtet ganz Aden als sein Reich und sieht sich selbst als Herrscher aller Rassen. In Wahrheit sind die Grenzen seines Landes jedoch gänzlich anders gesteckt. Seine Macht reicht längst nicht bis in die Ländereien der Elfen und Dunkelelfen und auch das Volk der Orks akzeptiert den König nicht. Das schneebedeckte, raue Königreich der Zwerge liegt ebenfalls außerhalb des Einflussbereiches des menschlichen Herrschers. Einhasad verbannte die Giganten zwar einst in eine Region weit im Osten Adens, doch ihren Stolz und ihre Eigenständigkeit brach sie damit nicht, was dazu führt, dass in dieser Region die Gesetze dieses uralten Volkes herrschen. Ein Umstand, den der König zu keiner Zeit akzeptiert hat und niemals akzeptieren wird. Vor mehr als tausend Jahren trennte Kaiser Baiums Fall Elmoreden wieder in seine zwei ursprünglichen Teile auf, doch Adens König strebt schon lange die erneute Zusammenführung mit den Baronien Rune, Schuttgart und Goddard an, sodass zwischen diesen Reichen ein stetiges Spannungsverhältnis herrscht. Der ausgeprägte Sinn für die Gemeinschaft lässt das Volk aber treu und geschlossen hinter seinem König stehen. Um den Anliegen seines Volkes besser gerecht zu werden, gibt es in Aden mehrere Baronien, in denen sich das Volk an Adlige Vertreter des Königs wenden kann. Ob diese wirklich dem Volk und nicht mehr der Kontrolle des Königs dienen, vermag niemand genau sagen zu können. |
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Die Verschiedenartigkeit des menschlichen Charakters hat zur Folge, dass der Ablauf einer Begegnung zwischen Menschen auf viele Arten geschehen kann. Oftmals wird sich freundlich gegenüber getreten, doch Mensch wäre nicht Mensch, wenn nicht auch Misstrauen und Feindseligkeit zwischen ihnen herrschen würden. So ist es keine Seltenheit, dass dieses Volk auch untereinander die Waffen sprechen lässt, ohne dass sie für ihren König in die Schlacht ziehen. Eine Sache jedoch gibt es, bei der ihr Gemeinschaftssinn über jegliche Differenzen triumphiert. Sobald es etwas gibt, das die Existenz ihres Volkes bedroht, kämpfen sie Seite an Seite, wenn nötig bis zum Äußersten. |
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Vor langer Zeit zogen die Menschen gemeinsam mit den Lichten in den Kampf |
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und lernten von ihnen die Grundsätze der Magie. Das hindert die Menschen jedoch nicht daran, ihre ganz eigene Ansicht dieses Volkes zu haben, die meist darauf hinaus läuft, dass die Lichten ihnen als sehr überheblich erscheinen. Trotz dieser Tatsache stehen auch sie für das Gute ein und so sind Freundschaften zwischen Elfen und Menschen keine Seltenheit. Bis diese allerdings entstanden sind, brauct es eine längere Zeit, in der Vertrauen Stück um Stück aufgebaut werden muss. Ist dies geschehen, so ist eine enge und kam zerstörbare Bindung entstanden, für die der Mensch auch gern bereit ist, seine Waffe zu erheben. |
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Die Dunklen sind ein grausames Volk, dessen bösartiger Charakter sie nicht vor skrupellosem Verrat und Mord zurück schrecken lässt. Vor allem entsetzen tut die Menschen dabei die Tatsache, dass sie für die persönlichen Ziele sogar so weit gehen und einen Angehörigen des eigenen Volkes töten. Dieser Umstand verletzt den Sinn für die Gemeinschaft der Menschen zutiefst, sodass mehr als ein neutrales Verhältnis undenkbar scheint. Einzig jene Menschen, die ebenso boshaft scheinen wie die Dunklen selbst, haben die Chance, sich ihren Respekt zu erarbeiten. |
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Ein Mensch würde es niemals wagen, das Verhältnis zwischen ihm und den Zwergen zu trüben. Die Kunst des Schmiedes beherrscht dieses Volk meisterlich und kein Mensch kommt sehr weit ohne Waffen und Rüstungen. Das stetige Streben nach Gold ist den Menschen nicht gänzlich unsympathisch, kann Reichtum doch auch zu Macht und Einfluss führen, wonach den Zwergen jedoch nicht der Sinn steht. Das wiederum erstaunt die Menschen und ist für sie nur schwer zu verstehen. Trotz allem ist das Verhältnis dieser beiden Völker ein freundschaftliches, nicht zuletzt, weil die fortwährenden Kämpfe der menschlichen Rasse ein beinahe unersättliches Maß an Waffen und Rüstungen fordert, was dem Zwerg viel Gold einbringt. |
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Orks sind große, starke und gefährliche Wesen, denen man besonders dann aus dem Weg gehen sollte, wenn sie zu mehreren auftreten. Dieses Volk hat bis heute wohl nicht vergessen, welche Allianz sie damals in der Schlacht um den Sieg gebracht hat, sodass zwischen ihnen und den Menschen ein durchaus angespanntes Verhältnis herrscht. |
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Dieses Volk erscheint den Menschen als höchst suspekt, aber auch ebenso kampflustig. Gemeinsame Interessen zwischen ihnen und den Menschen scheint es keine zu geben und Gerüchte, von menschlichen Sklaven, die einst auf der Insel der Kamael gelebt haben sollen, wecken in den Menschen eher Abneigung gegenüber diesem Volk. Zudem deutet alles darauf hin, dass diese Wesen ebenso bösartig wie Dunkelelfen sind und mit der gleichen Intensität und Opferbereitschaft nach persönlichen Vorteilen streben. Freundschaften sind Menschen und Kamael werden durch diese Umstände schier unmöglich. |
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© by L2-Nocturne - Admin: Alayn |
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